Stau-Stress auf Autoreisen vermeiden

Wer schon einmal mit dem Auto in die Ferien gefahren ist, wird die These bestätigen können, dass die Anreise zum Ferienort mit dem eigenen PKW selten völlig reibungslos und stressfrei verläuft. Besonders ärgerlich ist es, wenn man schon auf der Hinfahrt in einen Stau gerät. Oft lässt sich jedoch vermeiden, dass man überhaupt in eine dieser nervigen Warteschlagen auf der Autobahn gerät.

Maßnahmen zur Stau-Vermeidung

Die effizienteste Methode zur Minimierung des Stressfaktors auf Autoreisen besteht noch immer darin, Hauptreisezeiten zu vermeiden, in denen die deutschen Autobahnen und Bundesstraßen sehr stark frequentiert sind: Feiertage und Schulferien sind deshalb eigentlich ein absolutes No Go für stressanfällige Autofahrer. Weitere Informationen zur Staugefahr rund um das Jahr biete der Staukalender des ADAC. Auf der Webseite des Automobilclubs kann man sich darüber informieren, an welchen Tagen im Jahr mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist und wann sogar akute Staugefahr droht. Wer wider besseren Wissens in der Hauptreisezeit verreisen will, sollte die Anreise  in den frühen Morgen oder späten Abend verlegen beziehungsweise Nachts fahren. Zu diesen Tageszeiten ist auf den Straßen am wenigsten los, dementsprechend fällt hier die Staugefahr am niedrigsten aus.

Um am Abreisetag gar nicht erst in einen Stau zu geraten, sollte man sich bereits im Vorfeld über die aktuelle Verkehrslage auf der Reiseroute informieren. Die meisten regionalen Radiosender geben einmal stündlich Informationen zur Verkehrslage auf den Straßen durch. Wer ein Navigationsgerät benutzt, bekommt entlang seiner Reiseroute häufig ebenfalls Staumeldungen angezeigt. Diese Meldungen sind jedoch nicht immer aktuell, oft hat sich der Stau zum Zeitpunkt der Warnung bereits aufgelöst. Smartphone-Besitzer können sich auch über Staumelde-Apps fürs Handy auf dem neusten Stand zur aktuellen Verkehrslage halten. Wer ganz auf Nummer sich gehen will, sollte sich vor der Abreise am besten schon eine alternative Reiseroute zurechtlegen, die bei Bedarf angesteuert werden kann. Verkehrsexperten raten übrigens in den meisten Fällen davon ab, Staus durch Ausweichrouten zu umfahren. Denn in der Regel haben viele andere Autofahrer die gleiche Idee, wodurch es auf der Alternativroute aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auch nur noch im Schneckentempo voran geht.

Ist man trotz aller Vorkehrungen der Stau-Falle erlegen, gilt es Ruhe zu bewahren und den Frustrationsgrad zu verringern.  Achtet darauf, dass Essen und Getränke während der Fahrt in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Nicht nur, weil man bei längeren Staupausen wahrscheinlich irgendwann Hunger bekommt, sondern weil  der Reiseproviant als Nervennahrung das angespannte Gemüt beruhigt.

Für die kleinen Reisebegleiter ist stundenlanges Stop-and-Go auf der Autobahn besonders langweilig, was sie in Stauphasen nicht selten durch lautstarkes Quengeln bekunden. Kleine kreative Spiele wie „ich packe meinen Koffer“ sorgen dafür, dass die Urlaubsstimmung im Auto nicht untergeht. Weitere Ideen für kreative Stau-Spiele gibt es hier. Mp3-Player, Bilderbücher und Spielzeug an Bord sind ebenfalls eine gute Idee.

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