Skiferien mit Folgen

Winterzeit – schöne Zeit. So ein beliebter Ausspruch, den vor allen Dingen die benutzen, die dem Winter samt dazugehörigen kalten Temperaturen und einer entsprechenden Schneelieferung etwas abgewinnen können.

Und zu einem erfolgreichen Winter gehören auch Skiferien. Gerne in den Alpen, werden hier die schwer verdienten Euros an Skiliften und Berghütten binnen weniger Tage unter die Leute gebracht. Auch wir reisen jedes Jahr für eine Woche nach Südtirol, um dort im Schnee zu tollen und ein wenig auszuspannen. Da unsere Fähigkeiten auf den Holzbrettern eher bescheiden ausfallen, buchen wir traditionell einen Skikurs dazu, um wenigstens einigermaßen unbeschadet den Hügel hinunterzukommen.

Doch leider hat auch der Skikurs im letzten Jahr nichts geholfen. Denn wir reisten neben unserem recht umfangreichen Gepäck auch mit einem Gipsbein wieder Richtung Heimat. Das Bein hatte sich mein Mann montieren lassen, nachdem er vergeblich versuchte, elegant und formschön den sogenannten Idiotenhügel zu bezwingen. Nur eine kleine Unebenheit war es, die ihn aus dem Gleichgewicht und somit zu Fall brachte und ein von schmerzen verzerrtes Gesicht hervor rief. Der heraneilende Arzt stellte routinemäßig fest, dass der Knöchel angebrochen war, was einen Besuch im Krankenhaus von Nöten machte. Dieses vierließen wir fünf Stunden später mit besagtem Gips wieder und verbrachten die restlichen Ferientage in unserem Apartment.

Zudem hatte ich das Vergnügen, am Ende unserer Ferien den ganzen Heimweg alleine das Auto zu fahren, da mein Göttergatte mit seinem Gipsbein nicht in der Lage dazu war. Vielen Dank.

Anna K. aus B.

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