Silvester in der Luft

Wie kann man es schaffen, in der Silvesternacht möglichst oft auf den Jahreswechsel anstoßen zu dürfen? Ganz einfach: Man setzt sich am 31. Dezember kurz vor Mitternacht Ortszeit in ein Flugzeug und fliegt in Richtung Westen. Ein paar Minuten später, wenn der Flieger bereits in der Luft ist, kann man schon einmal die Sektkorken knallen lassen und sich auf die nächste Zeitzone freuen, die man anfliegt. Hat man diese erreicht, stellt man die Uhren zurück und wartet darauf, dass es zum zweiten Mal 12 Uhr wird. Und so weiter und so fort, bis man im Idealfall nach 24 Stunden Flugzeit und 24-mal Anstoßen das Maximum an Silvester herausgeholt hat. Ob man dies alles – nach 24 Sektgläsern und völlig übermüdet – überhaupt noch mitbekommt, ist eine andere Frage.

Ein zusätzliches Problem ist die Organisation eines solchen Flug-Marathons. Wer nicht gerade über einen Privatjet verfügt und auf Linienflüge angewiesen ist, wird vor eine echte Herausforderung gestellt. Aber vielleicht reicht ja schon – sozusagen für Hardcore-Silvester-Einsteiger – ein Flug von Tokio nach Frankfurt: Ein Zeitunterschied von neun Stunden macht bei einer Flugzeit von ebenfalls zirka neun Stunden immerhin neun fröhliche Anlässe zum gegenseitigen Zuprosten. Wer dieses Unternehmen wagt, wird bestimmt hinterher viel zu erzählen haben. Aber soll man das neue Jahr schon mit Stress beginnen? Vielleicht ist die klassische Silvesterparty mit Bowle und Bleigießen zwar sehr viel unspektakulärer, aber deutlich gemütlicher.

Idee von Sebastian S.

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