Winterferien – zu Hause statt im Ferienflieger

Im Winter möchte man doch manchmal einfach nur weg und dem tristen grauen Wetter der kalte Jahreszeit entfliehen. Die Winterferien bieten die beste Gelegenheit, mal für eine bis zwei Wochen dem feucht-kalten Alltag den Rücken zuzukehren und in den sonnigen Süden zu entschwinden. Bisher bin ich erst einmal in den Winterferien verreist und hatte mir eigentlich geschworen, es nie wieder zu tun. And here’s why….

Meine erste und bisher einzige Reise in den Winterferien liegt mittlerweile schon ein paar Jährchen zurück. Genauer gesagt vor nunmehr 12 Jahren beschloss ich, im Februar nach New York zu fliegen. Ich wollte dieses großartige Stadt schon immer einmal besuchen und da die Flüge im Winter verhältnismäßig günstig sind, ging es im besagten Februar in den Big Apple. Nach einer rundum gelungenen einwöchigen Reise war ich auf dem Rückflug richtig wehmütig. Nach mehrstündigem Flug sollten wir dann in Frankfurt landen. Aus der Landung wurde aber zunächst nichts, da ein Schneesturm die Stadt und somit auch den Flugverkehr fest im Griff hatte. Statt wie geplant die Landebahn anzusteuern, musste der Kapitän fast eine ganze Stunde über der Stadt kreisen, bis die Bahn geräumt worden war. Aber damit noch nicht genug: aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen wurden sämtliche Flüge auf dem Frankfurter Flughafen abgesagt, so auch mein Anschlussflug nach Hamburg. Statt im komfortablen Inlandsflieger fanden wir uns dann im chronisch Überfüllten ICE der deutschen Bahn wieder. Immerhin war die Bahnfahrt kostenlos – unsere nunmehr wertlosen Flugtickets konnten wir gratis gegen Bahntickets umtauschen. Was ist nun so verrückt an dieser Geschichte? Nachdem sämtliche Überredungskünste in den vergangenen Jahren gescheitert waren, hätte ich mich dieses Jahr beinahe dazu überzeugen lassen, erneut im Februar einen Ferienflieger zu besteigen. Im letzten Moment vor der Buchung konnte ich meine Frau dann aber doch davon überzeugen, lieber im Herbst nach Portugal zu fliegen. Was für ein Glück, denn sonst säßen wir wegen der Flughafenstreiks dieser Tage mal wieder am Frankfurter Flughafen fest.

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